Rund 40 Prozent der Kreise und Städte in Deutschland können in den nächsten fünf Jahren ihr bestehendes ÖPNV Angebot nicht mehr aufrechterhalten. Fahrgemeinschaftsvermittlungen, wie sie über www.pendlernetz.de der EuropeAlive Medien GmbH seit mehreren Jahren angeboten werden, können den ÖPNV längerfristig unterstützen, sein reduziertes Angebot vor allem in den ländlichen Regionen mittelfristig zu kompensieren.

Besonders betroffen von dieser Entwicklung sind die Landkreise. Hier zeichnet sich eine nahezu dramatische Perspektive ab. So die Ergebnisse einer in der letzen Woche veröffentlichten “Deloitte-Studie“ über die zukünftige Umbildung des ÖPNV-Angebotes. Städten und Kreisen gemeinsam sind die ungünstigen Finanzierungsperspektiven, denn die ohnehin leeren Kassen der Gebietskörperschaften werden in den nächsten fünf Jahren ein Investionsbudget von 35 Milliarden Euro allein für den öffentlichen Verkehr zu schultern haben. Vor allem Berufs- und Ausbildungspendler werden davon betroffen sein. Da viele ÖPNV Aufgabenträger neben Angebotsreduzierungen auch auf Fahrpreiserhöhungen zur Kompensation ihrer Misere setzen, werden sich die privaten Ausgaben zur Mobilitätssicherung gerade für die nach Millionen zählende Bevölkerungsgruppe der Pendler noch erhöhen. Diese fast zwangsläufige Entwicklung könnte den seit einigen Monaten zu beobachtenden wirtschaftlichen Aufschwung im Lande bereits kurzfristig wieder gefährden.

Auch regionale und überregionale Betriebe sind inzwischen aufgefordert, alternative Mobilitätsangebote wie das Pendlernetz zu unterstützen.

“Ein regional begrenztes Sponsoring für Fahrgemeinschaftsvermittlungen, wie es das Pendlernetz anbietet, könnte schon dazu beitragen, die Mobilität in den ländlichen Räumen sicherer zu machen,” so Dr. Hans-Eckhard Niermann, zuständig für das Pendlernetz der EuropeAlive Medien GmbH in Bonn.

“Fahrgemeinschaften sind alles nicht alles, was dazu beitragen muss, um unsere Mobilität auch in den nächsten Jahren aufrecht zu erhalten” so ergänzt Geschäftsführer Martin Buske weiter, “aber ein Blick auf www.pendlernetz.de zeigt zumindest für den einzelnen Pendler eine kostenlose Möglichkeit auf, Energie- und Mobilitätskosten einzusparen”.