Durch die Bildung von Fahrgemeinschaften über das Pendlernetz können viele Pendler und Reisende, die durch die unmittelbar bevorstehenden Fahrverbote für Dieselfahrzeuge ohne Russpartikelfilter betroffen sind, ihr altes Auto getrost stehen lassen. Denn: Auf den Portalseiten des Pendlernetzes www.pendlernetz.de, das seit kurzem auch deutschlandweit die Bildung von regionalen Fahrgemeinschaften kostenlos ermöglicht, ist schnell ein Fahrer oder Mitfahrer gefunden. So lassen sich Engpässe bei der Personenbeförderung verhindern. Auch teuere Fahrzeugneuanschaffungen oder lästige Umrüstungsmaßnahmen blieben vielen dadurch erspart.

Nach Informationen der Deutschen Umwelthilfe e.V. stehen bereits in 69 deutschen Städten Fahrverbote für ungefilterte Dieselfahrzeuge unmittelbar bevor. Spätestens ab dem 1. Januar 2008 sollte dies auch in allen großen deutschen Ballungsgebieten zumindest temporär der Fall sein. Davon betroffen wären nicht weniger als 9 Millionen Diesel-Fahrzeuge.

„Gerade wenn es darum geht, die Feinstaub-Grenze einzuhalten und den CO2-Ausstoß zu reduzieren, könnte das Pendlernetz auch für Kommunen sehr interessant sein: Als Bürgerservice können die Städte und Gemeinden eine kostengünstige und umweltfreundliche Ergänzung zum bestehenden Verkehrsmanagementsystem anbieten und gleichzeitig die negativen Auswirkungen für die Berufspendler durch den Fahrverbot für ungefilterte Diesel-Pkw reduzieren.“, so Martin Buske, Geschäftsführer von EuropeAlive Medien GmbH, die das Pendlernetz betreibt.