Der erste unbefristete und bundesweite Bahnstreik seit 15 Jahren steht bevor: Als wahrscheinlicher Streikbeginn gilt der kommende Donnerstag. In solchen Fällen bleiben Fahrgemeinschaften meist der einzige Ausweg aus dem vorprogrammierten Verkehrschaos. Das Internet-Portal zur Vermittlung von Reisegemeinschaften www.mitfahrzentrale.de und das Pendlernetz schaffen für die betroffenen Bahnkunden schnell Abhilfe.

Bereits im Vorfeld des bevorstehenden Bahnstreiks verzeichnete die Mitfahrzentrale.de einen Rekordanstieg von Interessierten. Allein der gestrige Montag zählte mit über 50.000 Besuchern zu den stärksten Tagen des gesamten Jahres. Wegen der Nachragehäufigkeit bereits am Wochenanfang wird für die kommenden Tage mit weiteren massiven Steigerungen gerechnet.

Insbesondere Berufspendler sind von dem ab Donnerstag zu erwartenden Dauerstreik der Lokführer betroffen. Denn alle Berufstätige sind grundsätzlich zur Pünktlichkeit am Arbeitsplatz verpflichtet. Deshalb rät die Deutsche Anwaltsauskunft zum Umstieg auf das Auto oder zur Bildung von Fahrgemeinschaften, um mögliche Verspätungen zu vermeiden.

„Wir greifen diese Forderung auf und bieten nicht nur den Pendlern, sondern auch den Fernreisenden, die vom Streik ebenfalls betroffen sind, gegen Vorlage der DB-Ticketnummer eine kostenlose Nutzung von Mitfahrzentrale.de an“, so EuropeAlive-Geschäftsführer Martin Buske. Zusätzlich dazu rät das Unternehmen insbesondere Berufspendlern dazu, während der Streikzeit auch auf das System zur Vermittlung von regionalen Fahrgemeinschaften Pendlernetz.de zurückzugreifen. Das kostenlose Angebot, das unter www.pendlernetz.de aufgerufen werden kann, wurde speziell an die Mobilitätsbedürfnisse der Berufspendler angepasst. Das besondere dabei: Anders als bei Mitfahrzentrale.de werden hier nicht nur die größeren Städte, sondern auch Dörfer, Vororte und Stadtteile als Start- oder Zielpunkte angezeigt, so dass auch für vergleichsweise kurze Strecken eine Fahrgemeinschaft gefunden werden kann.

„Damit Fahrgemeinschaften möglichst erfolgreich vermittelt werden können, bedarf es der engagierten Mitwirkung aller Interessierten. Wenn man inseriert – als Fahrer oder Mitfahrer – verbessern sich die Chancen zur Bildung von Fahrgemeinschaften. Je mehr Menschen mitmachen, umso besser geht es, beziehungsweise fährt es sich“, empfiehlt Martin Buske.